Orange Neocaridina Garnelen

Garnelen-Pott.de · Eigene Nachzucht aus Essen

Orange Neocaridina Garnelen

Orange liegt zwischen Rot und Gelb und kippt je nach Beleuchtung in die eine oder die andere Richtung.

  • 14 Farbschläge
  • ab 2,50 €
  • Leitungswasser
  • 100 % deutsche Nachzucht
  • 75 Aquarieneigene Zuchtanlage in Essen
  • Kein Importjedes Tier hier geboren
  • 4,9 von 5aus Google-Bewertungen
  • Versand Mo–MiAbholung nach Absprache

Wonach suchst du?

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Neocaridina Garnelen aus eigener Nachzucht

Neocaridina sind die Garnelen, mit denen praktisch jeder anfängt – und die viele nie wieder abgeben. Nicht umsonst heißen sie umgangssprachlich Leitungswassergarnelen: Sie kommen mit normalem Leitungswasser klar, vermehren sich von allein und gibt es in einer Farbpalette, die vor zehn Jahren noch niemand für möglich gehalten hätte. Alle Tiere auf dieser Seite stammen aus meiner Zucht in Essen – deutsche Nachzucht, keine Importe, kein Zukauf.

Warum Neocaridina der richtige Einstieg sind

Es gibt genau einen Grund, warum ich Anfängern nichts anderes empfehle: Neocaridina verzeihen Fehler. Sie kommen mit Temperaturen zwischen 18 und 28 Grad klar, mit hartem Wasser genauso wie mit mittelhartem, und sie brauchen keine Technik, die du nicht ohnehin hast. Ein Becken ab 20 Litern, ein kleiner Schwammfilter, ein paar Pflanzen, fertig.

Der zweite Grund: Sie zeigen sich. Neocaridina sitzen tagsüber sichtbar auf Moos, Steinen und Scheiben und wuseln herum. Bei vielen Caridina-Formen suchst du erst einmal, wo sie stecken.

Welche Farbe passt zu dir?

Alle Farbformen auf dieser Seite sind dieselbe Art – Neocaridina davidi. Sie haben identische Ansprüche, du entscheidest also rein nach Optik und nicht nach Schwierigkeit.

  • Rot: Bloody Mary High Grade ist das kräftigste Rot, das Neocaridina hergeben – deckend gefärbt bis in die Beine, nicht durchscheinend. Der Klassiker, wenn ein Becken auf Anhieb wirken soll.
  • Blau: Blue Dream in tiefem Dunkelblau, Blue Dream OE zusätzlich mit orangefarbenen Augen. Blue Jelly ist heller und durchscheinender, fast wie Milchglas.
  • Gelb und Orange: Yellow Fire Neon leuchtet vor dunklem Bodengrund regelrecht, Orange Sakura ist wärmer und kräftiger.
  • Grün: Green Jade und Dark Green Jade – die einzigen wirklich grünen Zwerggarnelen. Selten im Handel, weil die Selektion zäh ist.
  • Schwarz und Weiß: Black Sakura pechschwarz, White Pearl milchig weiß. Beide fallen vor kontrastierendem Bodengrund enorm auf.
  • Rili: Red und Blue Rili, Orange Rili und Green Rili haben ein durchsichtiges Mittelteil zwischen gefärbtem Kopf und Schwanz. Zweifarbig, ohne dass zwei Farben im Becken sind.
  • Sonderfall: Red Onyx – dunkelrot bis fast schwarz, je nach Licht. Fällt bei mir im Black-Sakura-Stamm mit und ist deshalb hier deutlich günstiger als anderswo.
  • Unentschlossen? Der Bunte Garnelenmix ist ein Querschnitt aus dem, was gerade abgebbar ist. Zum Ausprobieren gut, zum Züchten nicht – siehe nächster Absatz.

Eine Farbe pro Becken – der wichtigste Satz auf dieser Seite

Alle Neocaridina-Farbformen kreuzen sich untereinander. Setzt du Rot und Blau zusammen, hast du nach zwei Generationen wildfarbene, graubraune Tiere – und die bekommst du nicht zurückgezüchtet. Das ist kein Qualitätsproblem, sondern schlicht Genetik: alle Farben stammen von derselben wildfarbenen Ausgangsform ab und fallen dorthin zurück.

Praktisch heißt das: eine Farbe pro Becken, wenn du Nachwuchs in der Farbe willst. Wer zwei Farben zusammen halten möchte und mit Mischlingen leben kann, darf das natürlich trotzdem – dann ist es eine bewusste Entscheidung und keine Überraschung nach acht Monaten.

Das Wasser: was Neocaridina wirklich brauchen

Leitungswasser. In Essen und im größten Teil des Ruhrgebiets kannst du direkt aus der Leitung befüllen, ich mache es in 75 Becken nicht anders. Richtwerte, mit denen es überall läuft: GH 6 bis 14, KH 2 bis 10, pH 6,5 bis 7,8, 18 bis 26 Grad. Ammonium und Nitrit müssen bei null stehen, das ist die einzige harte Bedingung.

Nur wenn dein Wasser sehr weich ist – unter etwa 4 °dGH – solltest du mit Mineralsalz nachhärten. Zu weiches Wasser führt zu Häutungsproblemen, und die enden tödlich. Was du dafür brauchst, steht unter Wasserpflege.

Eine Heizung brauchst du meistens nicht. Kühler gehaltene Neocaridina vermehren sich langsamer, leben aber länger. Wer schnell Nachwuchs will, fährt 24 Grad, wer Ruhe will, lässt das Becken auf Raumtemperatur laufen.

Wie viele Tiere, wie großes Becken

Zehn bis zwanzig Tiere zum Start, nicht fünf. Eine zu kleine Gruppe vermehrt sich schlecht und versteckt sich mehr, als dass du etwas von ihr hast. Als Faustregel gilt eine Garnele pro Liter als Dauerbesatz – 30 Liter tragen also rund 30 Tiere, ohne dass du filtertechnisch aufrüsten musst.

Nach oben ist wenig Grenze gesetzt: In gut bepflanzten Becken mit viel Moos leben regelmäßig doppelt so viele Tiere, ohne dass die Werte kippen. Ausführlich steht das im Ratgeber unter Wie viele Garnelen passen in 30 Liter?

Was „High Grade" bedeutet – und was nicht

High Grade ist keine geschützte Bezeichnung, jeder darf sie draufschreiben. Bei mir heißt sie: Die Tiere sind über Generationen auf Farbtiefe und Deckkraft selektiert, und blasse oder durchscheinende Nachkommen fliegen konsequent aus dem Zuchtstamm. Das ist der Unterschied zwischen einer Bloody Mary, die aussieht wie Nagellack, und einer, die im Gegenlicht durchsichtig wirkt.

Selektion ist auch der Grund, warum es Farbformen wie Dark Green Jade selten und Bloody Mary häufig gibt: Manche Farben setzen sich in der Nachzucht stabil durch, andere muss man jede Generation neu erarbeiten.

Was nach ein paar Wochen passiert

Sie vermehren sich. Neocaridina-Weibchen tragen etwa vier Wochen, dann schlüpfen 20 bis 30 fertige Minigarnelen – kein Larvenstadium, keine Extrabecken, nichts. Aus zwanzig Tieren werden in einem halben Jahr gut und gerne hundert.

Das ist der Punkt, an dem viele anfangen, selbst abzugeben oder zu tauschen. Und der Punkt, an dem sich Aufzuchtfutter lohnt: Jungtiere kommen an Pellets kaum dran, feines Pulver bleibt im Moos hängen und erreicht sie.

Futter

Neocaridina sind Aufwuchsfresser. Im eingefahrenen Becken finden sie den Großteil ihrer Nahrung selbst, zufüttern solltest du trotzdem zwei- bis dreimal die Woche – so viel, dass in zwei bis drei Stunden nichts mehr liegt. Täglich füttern ist der häufigste Anfängerfehler und der schnellste Weg zu Planarien.

Ich stelle das Futter, das bei mir in allen Becken läuft, unter der Marke SHRIMPYS® selbst her: rein pflanzlich, ohne Fischmehl, ohne Farbstoffe. Das komplette Sortiment steht unter Garnelenfutter.

Deutsche Nachzucht aus Essen

Alle Tiere hier sind in meiner Anlage geboren. Sie leben seit Generationen im Ruhrgebiets-Leitungswasser, sie kennen unsere Temperaturen, sie haben keinen Flugtransport und keine Zwischenhändler hinter sich. Für dein Becken heißt das: Die Umstellung ist ein kleiner Schritt, kein Schock.

Deshalb kaufe ich auch nichts zu, wenn eine Farbe gerade leer ist. Nachzucht lässt sich nicht beschleunigen – schreib mir, welche Art du suchst, dann sage ich Bescheid, sobald wieder Tiere da sind.

Wie die Tiere zu dir kommen

Versand Montag bis Mittwoch in isolierter Thermoverpackung, mit Heat- oder Kühlpack je nach Wetter. Bei Frost verschicke ich nicht, dann verschieben wir. Kommt trotzdem etwas nicht lebend an, ersetze ich es – Meldung binnen 24 Stunden mit Foto genügt. Alle Konditionen: Versand und Abholung.

Wer im Ruhrgebiet wohnt, holt besser ab: kein Versand, kein Transportstress, und du kannst dir die Tiere vorher in den Becken ansehen. Wie das läuft, steht unter Garnelen kaufen in Essen.

Und wenn du weitergehen willst

Irgendwann kommt bei den meisten der Punkt, an dem Caridina reizen – Taiwan Bee, Tiger, Pinto. Die brauchen Osmosewasser und Soil, dafür gibt es dort Muster und Farben, die Neocaridina nicht können. Was der Unterschied im Alltag bedeutet, steht im Ratgeber unter Neocaridina oder Caridina?

Nicht sicher, welche zu dir passt?

Schreib uns deine Wasserwerte und die Beckengröße – dann sagen wir dir, was funktioniert. Abholung in Essen ist jederzeit nach Absprache möglich, oft auch kurzfristig.

Häufige Fragen

Brauche ich für Neocaridina Osmosewasser?

Nein. Neocaridina kommen mit normalem Leitungswasser zurecht – das ist der große Unterschied zu Caridina. Wichtig ist vor allem, dass die Werte stabil bleiben.

Wie viele Garnelen brauche ich für den Anfang?

Zehn Tiere sind ein guter Start – daraus entwickelt sich eine stabile Gruppe. Bei weniger dauert es deutlich länger, bis sich eine Population aufbaut.

Kann ich verschiedene Farbschläge zusammen halten?

Halten ja, vermehren nur bedingt: Verschiedene Farbschläge derselben Art kreuzen sich, und die Nachzucht fällt wildfarben aus. Wer Farbe erhalten will, hält eine Sorte pro Becken. Mit etwas Erfahrung sind Kombinationen möglich – frag uns einfach.

Kann ich die Tiere auch abholen?

Ja. Wir sind flexibel in der Terminfindung und auch oft spontan und kurzfristig da – kurz anrufen oder eine Mail schreiben, dann finden wir was.